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Die Schwanthalerhöh(e)
Schwanthalerhöhe oder Schwanthaler Höhe?
Der Namenspatron des Stadtviertels sowie der gleichnamigen Straße ist der Bildhauer Ludwig von Schwanthaler. Schwanthaler hat u.a. die Bavaria geschaffen und weil es sich bei ihm eine Person handelt, lautet die richtige Schreibweise SCHWANTHALERHÖHE.
Die Schwanthalerhöhe, der 8.Stadtbezirk, ist eines der am dichtesten bewohnten Viertel Münchens. Fast die Hälfte des Wohnungsbestandes stammt aus der Zeit vor 1919.
Seit Mitte der 1970er Jahre sind Teile der Schwanthalerhöh’ Sanierungsgebiet. Die Münchner Gesellschaft für Stadterneuerung (MGS) und die ortsansässige Wohnungsgenossenschaft haben dafür gesorgt, dass die Wohnblöcke aus der Gründerzeit modernisiert werden konnten, ohne den Charakter des Viertels zu verändern und ohne dass alteingesessene Mieterinnen und Mieter durch Luxussanierung aus ihren Wohnungen vertrieben wurden.
Fast 90 Jahre lang war die Schwanthalerhöh’ Standort der Münchner Messe, bis zum Messeumzug nach München-Riem 1998. Seitdem sind auf dem alten Messegelände Wohnungen, Büros und Geschäfte entstanden. Der Bavariapark ist heute wieder allen Bewohnerinnen und Bewohnern zugänglich, seit 1907 hatte er als Ausstellungspark nur zahlenden Messegästen zur Verfügung gestanden.
Die Schwanthalerhöh’ ist seit jeher ein Einwandererviertel, fast 40% der Menschen, die hier leben, haben keinen deutschen Pass. Die ersten Zuwanderer (zwischen 1870 und 1900) kamen aus ganz Bayern. Nach dem 2. Weltkrieg ließen sich hier Menschen aus Süd- und Südosteuropa nieder. Das friedliche Miteinander von Eingesessenen und Zugezogenen macht die besondere Atmosphäre der Schwanthalerhöhe aus.
Auch Zugezogene aus dem restlichen Münchner Stadtgebiet und aus anderen Teilen Deutschlands sind bereits erfolgreich integriert worden.
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